Erst Rinder, dann Reben

Den Auftakt machten wir bei „Taurus“: 48 herrenlose Stiere in vier Farben warteten auf dem massiven Holzbrett darauf, eingefangen zu werden. Mit Holzpfählen und dehnbaren Weidedrähten spannten wir unsere Gatter – hier ein Stück Wiese abgesteckt, dort den Nachbarzaun ganz hinterhältig verlängert. Am Ende zählte nur die wertvollste Herde: Viele Stiere einer Farbe bringen stattliche Punkte, ein bunter Mix eher bescheidene.
Anschließend schlüpften wir bei „Viticulture“ in die Rolle geschäftstüchtiger Winzer: Wir pflanzten Reben, lasen Trauben, bauten die Kellerei aus und füllten am Ende stolz unseren ersten Jahrgang ab. Das Spiel atmete den Zauber lauer italienischer Abende – ganz ohne dass ein Tropfen Rebensaft nötig gewesen wäre.
Erst Rinder, dann Reben – zwei grundverschiedene Spiele, ein gemeinsamer Nenner: Gelächter, taktisches Grübeln und jede Menge Spielgeist. Ein Spieleabend, wie er sein soll!

Nach oben scrollen