Lost in Outpost oder die „Urgroßmutter aller Enginebuilder“

Kennt ihr das Gefühl bei Spielen, dass man jegliches Zeitgefühl verliert, weil es einen komplett in seinen Bann zieht? So ging es mir heute mit Outpost. Plötzlich war es schon halb elf 😲. Dabei wirkte es auf den ersten Blick eher unscheinbar um nicht zu sagen fast schon abschreckend. Das Spiel hat über 30 Jahre auf dem Buckel und wenn nicht Andreas es abgeschleppt hätte, hätte ich wohl eher am Nachbartisch dabei geholfen, in Bomb Busters Bomben zu entschärfen. Zum Glück kenne ich Andreas inzwischen und was soll ich sagen – das Spiel ist der Hammer. Simpel und auch knallhart, aber in seiner Art vom Spielgefühl phänomenal. Bei der „Urgroßmutter aller Enginebuilder“ muss man nicht viel tun. Man kauft Karten und Fabriken. Mit den Fabriken bekommt man Geld und die Karten geben spezielle Vergünstigungen. Beides gibt Siegpunkte. Der erste Witz bei dem Spiel ist, dass die Karten versteigert werden, der zweite, dass man für jede Fabrik unterschiedlich hohe Geldkarten bekommt. Beim Geld ausgeben muss man dadurch mehrere Dinge beachten – man versucht wg des Kartenlimits möglichst viele Karten bei jedem Kauf los zu werden. Da es kein Wechselgeld gibt, muss man aber genau planen,sonst führt das zum Überbezahlen. Das bringt die Spieler schon nach kurzer Zeit dazu, dass sie wie bekloppt immer und immer wieder ihre Penunnze durchrechnen. Simpler Mechanismus, der unglaublich gut funktioniert und für jede Menge Spaß sorgt. Der Satz „Moment, ich muss gerade nochmal nachzählen“ ist etliche Male gefallen und wir mussten immer wieder darüber lachen.
Wird demnächst ins Regal kommen. Danke, Andreas.
Insgesamt waren wir heute zu acht. Am anderen Tisch wurden wie gesagt Bomben entschärft und als Absacker Attraction gezockt. Das gab auch viel Spaß, wie man hören konnte.
Danke euch für den schönen Abend 🙂.

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